Update zu aktuellen Entwicklungen
Infolge aktueller Presseanfragen und Medienberichterstattung, in der Teilseiend e. V. erwähnt wurde, möchten wir über die aktuellen Entwicklungen informieren und unsere Haltung als Träger der Demokratieförderung deutlich machen:
Teilseiend e. V. steht seit seiner Gründung für eine demokratische, menschenrechtsorientierte und diskriminierungskritische politische Bildungsarbeit. Wir treten jeder Form von Antisemitismus, Rassismus, Extremismus sowie anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen – in unserer Struktur und Praxis, in unseren Projekten und im öffentlichen Diskurs.
Zum Hintergrund
Ein ehemaliges Vorstandsmitglied (Kassenwart) von Teilseiend e. V. hat auf der Social-Media-Plattform X über seinen privaten Account Kommentare veröffentlicht, die in keiner Weise mit den Werten unseres Vereins vereinbar sind. Diese Aussagen widersprechen unserem Selbstverständnis als zivilgesellschaftlicher Träger der politischen Bildung.
Nachdem uns diese Äußerungen bekannt wurden, hat sich Teilseiend e. V. umgehend und mit sofortiger Wirkung von der betreffenden Person getrennt. Dieses Vorgehen basiert auf unserer klaren Haltung: Die Relativierung oder Reproduktion antisemitischer, extremistischer oder menschenverachtender Narrative hat bei uns keinen Platz und ist nicht tolerierbar.
Unsere Haltung und Verantwortung
Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung auch innerhalb unserer eigenen Strukturen sehr ernst. Als professioneller Träger der politischen Bildungsarbeit arbeiten wir tagtäglich daran, demokratische Werte, Teilhabe und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.
Unsere Arbeit gegen Antisemitismus, Hassgewalt und Ausgrenzung
Die Prävention von Antisemitismus, Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Bildungs- und Projektarbeit. Dabei schaffen wir Räume für kritische Auseinandersetzung und friedlichen Dialog. Beispiele unserer Arbeit:
Ringvorlesung und Fachtagungen zu jüdisch-muslimischen Beziehungen in Deutschland in Krisenzeiten
Projekt: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit in der (Post-)Migrationsgesellschaft
AufBruch – Kulturtage jüdischer, muslimischer und postmigrantischer Positionen